Schon mal von Nager Roulette, Krieg oder Dreidel gehört …

Wheel of fortune. Conor Ogle from London, UK

Wheel of fortune. Conor Ogle from London, UK

In der heutigen Zeit wird sich kaum einer finden, der noch nichts von Casino Spielen gehört hat, diese gibt es ja schließlich heute wie Sand am Meer. Die Industrie kommt mit immer neuen Ideen um die Mengen anzuziehen und im 21.Jahrhundert muss man mit der Technologie gehen. Aber da gibt es auch noch andere Varianten.

Klar gibt es jede Menge Online Anbieter mit Seiten wie Spinpalace.com, wo man von alt bekannten Spielen wie Poker und Roulette alles findet, ebenso wie neue Spiele, aber um diese geht es hier gar nicht.

Wer immer auch auf diese Idee kam, muss entweder eine Menge Langeweile oder aber einen verdrehten Sinn für Humor haben, denn wie sonst würde man wohl auf den Trichter kommen, ein Casino Spiel mit Nagetieren zu erfinden?

Nager Roulette
Man kann sich hier wohl über die Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen streiten, aber Nagetier Roulette macht wesentlich mehr Spaß als traditionelles Roulette und ist nicht halb so riskant wie die russische Variante. Beim Nager Roulette passiert genau das, was der Name schon erahnen lässt. Man nimmt z.B eine Wüstenrennmaus und platziert diese in der Mitte einer Rouletterad ähnlichen Plattform mit Nummern am äußeren Rand. Die Nummer, welche die Maus als erstes berührt, gilt als die gewinnende Zahl.

Krieg
Ein seltsames Konzept – warum wollen Spielemacher so ein gewalttätiges Element in ein Casinospiel integrieren? In Wahrheit steckt hinter dem Namen vielmehr ein ganz harmloses und altbekanntes Spiel, dass viele vielleicht noch aus ihrer Kindheit kennen. Der Kartengeber teilt die Karten an zwei Spieler aus und wer die höchste Karte aus seiner Hand wählt gewinnt. Kommt das Spiel zum Ende und beide haben die selbe Anzahl an Karten, kann man den “Krieg” erklären und dieses Spiel endlos weiter spielen. Es könnte also eine lange Nacht werden.

Dreidel
Religion und Glücksspiel geht ja eigentlich gar nicht, wenn man bedenkt dass Glücksspiel in vielen Religionen doch eher als sündiges Treiben betrachtet wird. Dennoch gibt es ein Spiel im jüdischen Glauben, was schon in diese Kategorie fällt. Traditionell wird es zu Chanukkah gespielt, oder auch besser bekannt als jüdisches Weihnachtsfest. Hierzu benötigt man einen Kreisel mit vier Seiten und einen Pott. Die Seiten werden jeweils mit einem Buchstaben versehen. Es sind die Anfangsbuchstaben der Worte Nes gadol haia scham. Das bedeutet: Ein großes Wunder geschah dort! Man braucht mindestens einen oder am besten aber mehrere Spieler und jeder muss 10 Dinge haben, welche er in den Pott werfen kann.(Hier kann man von 1-Cent Stücken, Kaugummi oder Gummiband alles nehmen, was man grad in der Tasche hat).

Der Dreidel wird gedreht und danach im Uhrzeigersinn weitergegeben. Der Buchstabe, der oben liegt, zeigt dir an, was du tun musst.

  • nes/Wunder steht für »nichts«. Nichts passiert. Du gewinnst nichts und verlierst nichts.
  • gadol/groß steht für »ganz«. Du gewinnst alles. Nimm dir, was in der Mitte liegt.
  • haja/es geschah steht für »halb«. Nimm dir die Hälfte aus der Mitte, plus 1, wenn es eine ungerade Zahl ist.
  • scham/dort steht für »stell« im Sinne von »lege hinein«. Gib 2 in die Mitte hinein.

Da die Kinder diese Spiel meist um Süßigkeiten spielen, ist der sündige Faktor allerdings gering,hier dreht es sich schließlich nicht um Unsummen an Geld.

Wer Bock drauf hat, kann ja mal das eine oder andere ausprobieren und vielleicht auch noch eine eigene Variante dazu entwickeln bevor es dann heißt: Nichts geht mehr!

In Zusammenarbeit mit Carsten Wolff.

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14
Nov 2014
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