The International – wieviel verdienen die …

Grubby sharing a joke with Sting during the presentation stage.

Da spielte man noch in den 90ern und frühen 2000ern seelenruhig am Samstagmorgen auf dem Fernseher oder PC seine Lieblingsvideospiele und dachte sich nichts dabei. Zwar wurde man mit der Zeit immer besser und besiegte sogar immer öfter seine engsten Freunde (und ging seiner Mutter regelmäßig auf die Nerven), doch viel mehr als ein Hobby, das man zufällig ziemlich gut beherrschte, war es nicht. Auf keinen Fall hat man je daran gedacht, dass sich irgendjemand (abgesehen vom besten Freund vielleicht) für die eigenen Spielkünste interessieren könnte, geschweige denn, dass man einmal in einer riesigen Arena voller Spielefans auf einer Bühne sitzen und vor versammelter Mannschaft ein Videospiel ausfechten könnte, wie es heute bei Veranstaltungen wie The International möglich ist. Und wo? In Stadien der Größe, die die meisten Fußballspieler nie spielen werden können. Dabei kann man dann so viel wie die Top-Geschäftsinhaber dieser Welt verdienen: Millionen von Euro. eSport wurde in vielen Ländern schon offiziell zum Sport ernannt, so sehr hat sich die Spielerszene durchgesetzt. (In Deutschland zählt der eSport übrigens noch nicht offiziell zum Sport, obwohl Schach und Darts es tun. Vielleicht spielt da ein Vorurteil eine Rolle? Wer weiß …)

Man könnte glauben, die Gaming-Branche wäre eine Nische, aber weit gefehlt, sie ist in den letzten Jahren immens gewachsen. Von großen Sponsoren bis Buchmachern, die traditionell nur Fußball- und Pferderennwetten angeboten und sich jetzt auch auf eSport Online-Wetten eingestellt haben, gibt es ein riesiges Interesse am Sport.

15-jährige Millionäre – ist das gut oder zu viel?

Obwohl die Preisgelder der absolute Hammer sind, sollte man nicht vergessen, wie viel Arbeit darin steckt. Insofern sind die vielen Millionen von US-amerikanischen Dollar, die regelmäßig bei großen Veranstaltungen ausgegeben werden, doch irgendwie gerechtfertigt. Oder nicht? Stunden um Stunden geduldiges Spielen, Konkurrieren und Teilnehmen an kleineren Wettkämpfen, um irgendwann zu den Großen zu gelangen – irgendwie muss sich das doch auch auszahlen.


Derzeit findet The International statt, wo fleißig DotA 2 gespielt wird. Das Event in der KeyArena im amerikanischen Seattle ist fast zu Ende. Das Preisgeld liegt beinahe bei sagenhaften 20,3 Mio. Dollar. Hier fechten Fnatic, Team Liquid, EHOME und Co. Wettbewerbe aus.

Wusstet ihr eigentlich, dass der Höchstverdienende unter 18-Jährige im Sommer letzten Jahres SumaiL war – mit einem „Taschengeld“ von sage und schreibe 1.851.768 Dollar?? Im Alter von, äh, 15! Dagegen hat unter den ältesten Spielern Fatal (Chris Bond, USA) mit 52 Jahren insgesamt bisher 50.000 Dollar gewonnen. Auch nicht schlecht, aber nichts gegen das, was SumaiL ausgeben kann. Dabei muss man aber betonen, dass es sich SumaiL mit harter Arbeit und Leistung verdient hat, gutes Geld zu gewinnen. Da besteht kein Zweifel. Die eSportler arbeiten sehr hart dafür, überhaupt so weit zu kommen, und dass es eine ordentliche Belohnung gibt und das professionelle Spielen nicht nur aus Liebe zum Sport gemacht wird, finden wir auf jeden Fall eine gute Sache. So oder so ist es auch positiv, dass den Spielern dieses Geld zufließt und es nicht nur in der Tasche eines Veranstalters verschwindet (was es sicher auch tut).

Was haltet ihr davon? Hinterlasst uns doch einen Kommentar und lasst uns wissen, wie ihr darüber denkt. Findet ihr das Preisgeld angemessen oder völlig überhöht?


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22
Aug 2016
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KATEGORIE Sonstiges
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