Im Bann der virtuellen Welt – Frauen werden schneller süchtig als Männer …

Werden Männer schneller spielsüchtig als Frauen?

Online Glücksspiele, Computerspiele und Sportwetten, sie bergen Geschichten, wie wir sie schon von anderen Suchtbeispielen kennen. Nun wurden einige auffällige Unterschiede im pathologischen Spielverhalten zwischen Männern und Frauen nachgewiesen. So gleiten Männer, meist schon in jüngeren Jahren in die Spielsucht ab. Viele haben schon als Jugendliche mit 15 Jahren angefangen an Spielautomaten zu zocken oder Computergames zu spielen. Zu Beginn waren es nur ein paar Stunden, bis sie schließlich nicht mehr vom Spielen loskamen. Meist bemerkte man die Sucht zu spät, wenn die Noten in den Keller purzelten und es in der Schule bergab ging.

Männer gelten häufiger als spielsüchtig, dies zeigen neue Studien. Der klassische Glücksspieler ist männlich, zwischen 30 und 40 Jahre alt und Alkohol und Tabak gegenüber nicht abgeneigt. Nach Schätzungen sind etwa 70 Prozent der pathologischen Glücksspieler Männer. Oft verbergen sich hinter den Abhängigen, berufstätige und stark leistungsorientierte Männer, die das Glücksspiel und diverse andere Computerspiele, zum Abschalten nutzen und um „eine Pause“ im Alltag einzulegen . Die Dunkelziffer, der Spielsucht verfallenen jungen Männer, ist jedoch weitaus höher.Werden Männer schneller spielsüchtig als Frauen?

Frauen nehmen seltener am Glücksspiel teil, jedoch belegt die Studie, dass wenn sie es tun, schneller spielsüchtig werden als Männer. Ein weiterer Unterschied zwischen spielsüchtigen Männern und spielsüchtigen Frauen ist der, dass Frauen, die in die Spielsucht abgleiten, in ihrer Kindheit meist schwere Traumata erlebt haben.

Es zeigen sich auch Unterschiede im Hinblick auf das Spielverhalten von Männern und Frauen. Männer suchen eher den Nervenkitzel und ein Spiel, in dem sie ihrem Gegner gegenüber ihre Dominanz beweisen können. Daher tendieren Männer zu Geschicklichkeitsspielen. Auch bei Sportwetten nehmen viel mehr Männer teil als Frauen. Hier liegt die Quote bei 3 zu 1. Genauso liegt die Quote auch bei Online Glücksspielen und Online Casinos. Fernsehlotterien werden dagegen von Frauen favorisiert. Da Frauen von Spielen angezogen werden, die mehr auf Glück basieren, sind ebenfalls Bingo und Spielautomaten, die bevorzugte Variante des Glückspiels bei Frauen.

Das größte Suchtpotential haben Spielautomaten. Aber, sowohl die kostenpflichtigen Online Rollenspiele als auch die kostenlos angebotenen Browserspiele, enthalten ein gewisses Suchtpotential. Das Glücksspielelement in World-of-Warcraft garantiert dem Spieler, beispielsweise, einen ständigen Kick und ein außergewöhnliches Glücksgefühl, welches einem durch das Belohnungsprinzip verliehen wird. Dabei wird vor allem Dopamin ausgeschüttet, welches den Spieler in einen Rausch versetzt und die Euphorie und den Kick bringt.

Viele werden durch die virtuelle Welt gefesselt, sie kommen irgendwann nicht mehr los und die eigene Realität erscheint einem nach gewisser Zeit fahl und ausgebleicht. Die entscheidende Spielform, in der die Abhängigkeit entsteht, sind meist die Gruppenkämpfe gegen diverse Monster. In dieser anspruchsvollen Form der Zusammenarbeit, stellen sich die Spieler den Herausforderungen und erhalten einen hohen Grad der befriedigenden Flow-Erfahrungen.

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08
Feb 2017
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